Bad Sooden-Allendorf

Felix Martin und Hans-Jürgen Müller kandidieren erneut für den hessischen Landtag

Am vergangenen Freitag haben die Mitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Felix Martin zum Direktkandidaten im Wahlkreis Eschwege-Witzenhausen für die Landtagswahl im kommenden Herbst gewählt. Bei der Versammlung in Bad Sooden-Allendorf wurde außerdem Hans-Jürgen Müller zum Ersatzkandidaten gewählt. Beide vertreten die Region bereits seit 2019 als Abgeordnete im hessischen Landtag.

Der 27-jährige Martin ist ausgebildeter Bankkaufmann und ehrenamtlicher Vorsitzender des Stiftungsrats der Bürgerstiftung Werra-Meißner. Seit 2017 führt er den Kreisverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN als Vorstandssprecher. Schon während seiner Schulzeit engagierte sich Martin als Kreisschülersprecher sowie im Vorstand der Sportjugend. Im Wiesbadener Landtag ist er Obmann im Sozial- und Integrationsausschuss und gehört dem Haushaltsausschuss an. Besonders am Herzen liegen Martin die gesundheitliche Versorgung, die Bekämpfung des Fachkräftemangels sowie gutes Leben auf dem Land. Martins Regionalbüro ist seit 2019 Anlaufstelle für Interessierte am Eschweger Marktplatz.

Felix Martin: „Bei dieser Landtagswahl wollen wir Grüne stärkste Kraft werden und mit Tarek Al-Wazir den Ministerpräsidenten stellen. Nur so können wir die notwendigen Veränderungen voranbringen – denn es macht einen Unterschied, wer in der Staatskanzlei sitzt. Im Landtag möchte ich mich weiter mit Leidenschaft und Vernunft für soziale Gerechtigkeit und konkrete Entlastungen für Menschen mit geringen Einkommen einsetzen. Und ich möchte in die Landesregierung hinein eine starke Stimme für unsere Region sein.“

Der Agraringenieur Hans-Jürgen Müller blickt auf eine über 30-jährige Berufserfahrung als Bio-Landwirt in Witzenhausen zurück. Ehrenamtlich war Müller viele Jahre für die Grünen in Witzenhausen kommunalpolitisch aktiv. Zudem war er Präsidiumsmitglied bei Bioland sowie Sprecher der Vereinigung ökologischer Landbau in Hessen. Außerdem war er Mitbegründer des Verbands der Landwirte mit handwerklicher Fleischverarbeitung und engagiert sich dort ehrenamtlich im Vorstand. Im Landtag ist er Mitglied im Umweltausschuss sowie im Europaausschuss. Schwerpunktmäßig kümmert er sich um Landwirtschaft, Tierschutz und eine intakte Natur. Seit 2019 ist Müllers Regionalbüro in der Marktgasse in Witzenhausen Anlaufstelle für Interessierte.

Hans-Jürgen Müller: „Die Art und Weise wie wir unsere Lebensmittel produzieren, ist mitentscheidend für den weiteren Verlauf des menschengemachten Klimawandels und des dramatischen Verlustes an Artenvielfalt. In der Hessischen Landespolitik möchte ich mich für weitere fünf Jahre dafür engagieren, das wir in Hessen unseren Beitrag für eine nachhaltige Landwirtschaft leisten und unsere Natur schützen.“

Martin und Müller abschließend: „Über diese und weitere Themen wollen wir in den kommenden Monaten mit den Menschen ins Gespräch kommen. Es zeichnet sich ein spannender Dreikampf darüber ab, wer nächster Ministerpräsident wird. Deshalb werden wir umfangreiche Angebote unterbreiten, Tarek Al-Wazir in unsere Region einladen und den Menschen so die Möglichkeit geben ihn auch persönlich vor Ort kennenzulernen.“

Hintergrund

Bei der Landtagswahl 2018 haben BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit 19,8% ihr bislang bestes Ergebnis erzielt und wurden zweitstärkste Kraft im Parlament. Derzeit umfasst die Fraktion der GRÜNEN 29 Abgeordnete. Seit 2014 regieren CDU und GRÜNE in Hessen. Aktuelle Umfragen prognostizieren einen Dreikampf um die Staatskanzlei. So hat der hessische Rundfunk am 19. Oktober folgende Werte ermittelt: CDU 27%, GRÜNE 22%, SPD 22%.

Zum Wahlkreis 9 gehören folgende Städte und Gemeinden: Bad Sooden-Allendorf, Eschwege, Hessisch Lichtenau, Großalmerode, Meinhard, Neu-Eichenberg, Wanfried, Witzenhausen (alle Werra-Meißner-Kreis) sowie Helsa und Nieste (Landkreis Kassel).

Neuste Artikel

Seafaring: Refugee boat in Barcelona

Demokratie & vielfältige Gesellschaft Kreistag

„Sicherer Hafen“ Werra-Meißner-Kreis

GRÜNER Neujahrsempfang in Großalmerode

Kreistag

SPD kündigt Kreistagskoalition auf

Ähnliche Artikel