Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen schlägt vor, dass der Landkreis Gesellschafter bei der Gesunden Werra-Meißner-Kreis GmbH wird. Damit soll die Arbeit des Gesundheitsnetzwerks unterstützt werden, welches vielfältige Angebote zur Gesundheitsförderung unterbreitet. Außerdem würde der Landkreis Zinsen und eine Erfolgsbeteiligung erhalten.
Jede Woche organisiert die Gesunde Werra-Meißner-Kreis GmbH Sportangebote und unterschiedliche Kurse. Zudem beraten rund 30 Gesundheitslotsen interessierte Menschen, definieren Unterstützungsbedarfe und vermitteln passende Angebote. Die GmbH mit Sitz in Eschwege schließt Versorgungsverträge mit Krankenkassen und bietet kostenfreie Gesundheitsangebote an. Ziel ist es, dass die Menschen in der Region dadurch gesünder leben und die Lebensqualität steigt. Gleichzeitig sparen die Krankenkassen Geld bei der Versorgung. Mit dem gesparten Geld wiederrum werden weitere Angebote finanziert.
„Und dieses Geschäftsmodell funktioniert gleich in zweifacher Hinsicht“, erklärt Felix Martin (Grüne), Vorsitzender des Gesundheitsausschusses: „Die Menschen im Kreis profitieren von den Angeboten und leben gesünder und die eingesparten Gelder finanzieren nicht bloß die Angebote, sondern erwirtschaften auch Gewinn. Das sollte unser Landkreis unterstützen und dabei gleichzeitig eine kluge Geldanlage tätigen.“
Die Grünen schlagen vor, dass der Landkreis zur Stärkung des wirtschaftlichen Eigenkapitals der Gesellschaft eine Einlage von 150.000 Euro leistet. Daraus sollen Zinsansprüche von jährlich 2,5% der Einlage sowie eine gewinnabhängige Ergebnisbeteiligung von 6% des jährlichen Betriebsergebnisses entstehen.



Neuste Artikel
Starkes Dorf+: Sechs Projekte im Werra-Meißner-Kreis gefördert
„Das sind gute Nachrichten. Sechs Projekte aus dem Werra-Meißner-Kreis erhalten im Rahmen des hessischen Förderprogramms „Starkes Dorf+“ finanzielle Unterstützung für ihr Engagement“, sagen die lokalen Landtagsabgeordneten Hans-Jürgen Müller (Grüne) und Felix Martin (Grüne).
Bericht aus der Sitzung des Kreistages am 14. August 2026 in Eschwege
Abwahl der Kreisbeigeordneten Der Kreistag hat mit jeweils 32 zu 17 Stimmen die vorzeitige Abberufung der beiden hauptamtlichen Kreisbeigeordneten Friedel Lenze (SPD) und Dr. Philipp Kanzow (CDU) beschlossen. Unsere Fraktionsvorsitzende Dr. Christiane Weiler machte in ihrer Rede deutlich, dass wir die politische Debatte über die Abberufung ausdrücklich führen wollen. Wir weisen die Kritik der SPD,…
Klimaschutz & Energiewende Kreistag
Bericht aus der Sitzung des Kreistages am 15. Juni 2026 in Eschwege
Wir begrüßen die beschlossene Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes. Das Konzept formuliert das Ziel, den Werra-Meißner-Kreis bis zum Jahr 2040 klimaneutral zu entwickeln.
Dabei geht es nicht nur um den Ausbau erneuerbarer Energien, sondern auch um die Wärmewende, mehr Energieeffizienz, nachhaltige Mobilität und eine klimaneutrale Kreisverwaltung.
Ähnliche Artikel
Klimaschutz & Energiewende
Bericht aus der Sitzung des Kreistages am 15. Juni 2026 in Eschwege
Wir begrüßen die beschlossene Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes. Das Konzept formuliert das Ziel, den Werra-Meißner-Kreis bis zum Jahr 2040 klimaneutral zu entwickeln.
Dabei geht es nicht nur um den Ausbau erneuerbarer Energien, sondern auch um die Wärmewende, mehr Energieeffizienz, nachhaltige Mobilität und eine klimaneutrale Kreisverwaltung.
Kreistag
Koalitionsvertrag für den Werra-Meißner-Kreis unterzeichnet – Grüne Handschrift deutlich sichtbar
Am Freitag, den 8. Mai 2026, haben CDU, Freie Wähler, Bündnis 90/Die Grünen und FDP in Eschwege den gemeinsamen Koalitionsvertrag für die kommende Legislaturperiode im Kreistag des Werra-Meißner-Kreises unterzeichnet. Damit steht die Grundlage für eine stabile und verlässliche Zusammenarbeit bis 2031.
Frauen
Weltfrauentag: Grüne kritisieren geringen Frauenanteil zur Kommunalwahl
Für den Kreistag kandidieren insgesamt 173 Männer, aber nur 80 Frauen. Besonders deutlich werde das Missverhältnis bei CDU (23 Prozent Frauen), SPD (22 Prozent Frauen) und Freien Wählern (21 Prozent Frauen). Ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis haben ausschließlich die Grünen.