Die Neu-Eichenberger Grüne setzen sich für folgende Ziele in den nächsten Jahren ab 2026 ein:

Für unser Klima

Die Spatzen pfeifen es vom Dach (bis auf einen): Der Klimawandel schreitet voran und die Klimakrise ist da, auch in Neu-Eichenberg. Wir müssen unseren Klimakurs fortsetzen, den wir mit dem von uns Grünen initiierten Beitritt zum Bündnis der Hessischen Klima-Kommunen eingeschlagen haben. Damit wir in Neu-Eichenberg auch in Zukunft ein gutes Klima haben, stellen wir uns mit Plänen zur Wahl:

Wir wollen:

  • Ausbau und Förderung einer umweltfreundlichen Mobilität
    durch die Schaffung von barrierefreien Haltestellen für Bus und Bahn und sichererer Fahrradwege. Wir setzen uns weiter für die lange überfällige Bahnhofssanierung ein. Für die Gestaltung des Bahnhofsumfeldes, z.B. mit Parkmöglichkeiten und seiner Anbindung an den Busverkehr, soll frühzeitig ein Gestaltungskonzept erarbeitet werden, damit wir es zum richtigen Zeitpunkt griffbereit aus der Tasche ziehen können. 
  • Klimaanpassung unserer Gemeinde strategisch ausrichten
  • durch Planung von Maßnahmen zum Starkregen- und Hochwasserschutz. Wir setzen uns für eine intensive Zusammenarbeit unserer Gemeinde mit der Klimaanpassungsmanagerin des Werra-Meißner-Kreises ein sowie für einen engen Austausch zwischen Gemeinde, Landwirten, Forstwirtschaft und Grundstückseigentümern. Wir wollen auch, dass entsprechende Maßnahmen in neuen Bebauungsplänen integriert werden, z.B. die Festschreibung eines nachhaltigen Regenwassermanagements.
  • Förderung der Energieeinsparung und regenerativen Energiegewinnung
    durch die Installation von CO2-neutralen Heizungen und Solarpaneelen in und auf Gemeindegebäuden und die Einrichtung einer Energiesprechstunde mit Informationsangeboten rund um das Thema Energie. Die stärkere Nutzung der Elektromobilität ist ein anderer wichtiger Baustein. Daher sollen E-Ladesäulen eingerichtet und die Fahrzeugflotte der Gemeinde sukzessiv auf E-Fahrzeuge umgestellt werden.
  • Klimafreundliche Wärmeversorgung voranbringen
  • durch die Weiterverfolgung der Durchführung einer kommunalen Wärmeplanung. Ein Beschluss der Gemeindevertretung NEB liegt dafür bereits vor. Jetzt muss es darum gehen, diesen Weg weiter zu gehen, denn bis 2028 müssen auch kleine Gemeinden kommunale Wärmepläne vorlegen.
  • Schutz unseres Waldes
  • verstärken. Auch unser heimischer Wald steht angesichts des Klimawandels vor sehr großen Herausforderungen. Ihn durch einen guten Umbau für die Zukunft zu stärken, ist Aufgabe für alle, die den Wald lieben, nutzen und bewirtschaften. Wir setzen uns für eine starke Zusammenarbeit von Gemeinde, Landwirten, Waldbesitzern und -Interessenten ein.
  • Erhalt und Förderung der Artenvielfalt
    durch blühende Wegränder, Feldraine, Gemeindeflächen und private Gärten. Wir wollen die heimische Bepflanzung fördern, Beratungsangebote zur Verfügung stellen und dass sich unsere Gemeinde zur Pestizidfreiheit bekennt.
  • Ökologisches Bauen stärken
    durch die Verabschiedung von ökologischen Bebauungsplänen mit mehr Grün als Versiegelung, mehr Regenversickerung vor Ort, mehr Artenschutz etc. Wir wollen B-Pläne zukünftig stärker als ein Instrument des Klimaschutzes und der Klimaanpassung nutzen.

Gemeinsam geht`s, für unsere Gemeinde

Wir wissen, dass bereits jetzt ein hohes Potenzial an ehrenamtlichem Engagement in der Gemeinde vorhanden ist. Dieses wollen wir mit unserer Initiative der „Mitmach-Gemeinde“ unterstützen und ausbauen. Neu-Eichenbergerinnen und Neu-Eichenberger sollen damit die Möglichkeit erhalten, sich mehr an den Entscheidungen über wichtige Belange der Gemeinde zu beteiligen. Gleichzeitig sollen sie durch eigene Ideen und Initiativen direkter und eigenverantwortlicher an der Gestaltung und Weiterentwicklung unserer Gemeinde mitwirken können.

Im Rahmen der Initiative Mitmach-Gemeinde wollen wir folgende Punkte umsetzen:

1. Einrichtung eines Haushaltspostens „Mitmach-Budget“.

Damit sollen Projekte finanziell unterstützt werden, die von Bürgerinnen und Bürgern entwickelt werden und das Zusammenleben in unserer Gemeinde fördern.

2. Beteiligung an der Weiterentwicklung unserer Gemeinde.

Auf unsere Initiative hin wurde von der Gemeindevertretung in mehreren moderierten Veranstaltungen ein Dialog der Bürgerinnen und Bürger zur weiteren Entwicklung der Gemeinde ermöglicht. 

In dem daraus hervorgegangen Arbeitskreis zur Baulandentwicklung für Wohnraum und Gewerbe, der, wie auch die Dialogveranstaltungen von einem Büro für kommunale Planung moderiert wurde, haben  wir engagiert mitgearbeitet und wollen uns dafür einsetzen , dass weiterhin die Bürgerinnen und Bürger bei der Umsetzung der im Arbeitskreis gewonnenen Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der Gemeinde, ein zur Gemeinde passendes Gewerbegebiet und die Erschließung neuer Wohngebiete, mit einbezogen werden.

3. Information und Transparenz für Bürgerinnen und Bürger

Wir wollen uns dafür einsetzen, dass mindestens einmal jährlich eine Bürgerversammlung durchgeführt wird und dass die auf unsere Initiative hin eingeführte Bürgerfragezeit in die Gemeindevertretersitzungen integriert wird.

4. Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Neu-Eichenberg

Die von uns sehr geschätzte Arbeit der ehrenamtlich tätigen Kameradinnen und Kameraden wollen wir weiterhin nach besten Kräften unterstützen. Bei der Planung eines zentralen Feuerwehr Stützpunktes sollen vorrangig vorhandene Gebäude auf ihre Eignung hin überprüft und die Kameradinnen und Kameraden mit einbezogen werden.

5. Förderung der digitalen Vernetzung in der Gemeinde

Wir wollen die Vernetzung von Familien, Seniorinnen und Senioren, Kindern, Jugendlichen, Vereinen über digitale Medien, wie das schon jetzt von einigen Bürgern genutzte nebenan.de, voranbringen.

Für unsere Zukunft

Neu-Eichenberg ist ein guter Wohnort für Familien, insbesondere für junge Familien. Für uns Grüne ist es ein Anliegen, diese Gemeinde noch familienfreundlicher zu machen. Familienfreundlichkeit soll zu einem erklärten Ziel werden.

Wir setzen uns für folgendes ein:

Unterstützung des Projektes des Landkreises „Jugendforum“ für die Gemeinden Bad Sooden-Allendorf, Witzenhausen und Neu-Eichenberg.

gemeinsam maßgeschneiderte Aktivitäten und Angebote für die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen, Familien und Singles und älteren Menschen zu entwickeln. Die örtlichen Vereine sind hierfür die tragenden Säulen und es gilt diese zu unterstützen.

Generationenübergreifende Projekte die Jung und Alt zusammenbringen.

Beispielsweise: Jugendtreffpunkte oder Stammtische für pflegende Angehörige.

Kindergarten und Grundschule

Mit dem Kindergarten und der Grundschule haben wir optimale Voraussetzungen die jüngsten Gemeindemitglieder gut zu betreuen.  Diesen Standortvorteil wollen wir durch gute Ausstattung und weitere Qualifizierung für das Personal und eine gute regionale Verpflegung weiter ausbauen.

Zukunft machen wir gemeinsam mit Familien

Wir wollen uns an einem Zertifizierungsprogramm des Vereins Familiengerechte Kommune e. V. beteiligen, soweit die personellen Voraussetzungen in der Gemeindeverwaltung dies ermöglichen. Begonnen hat dieses Programm 2011 im Land Nordrhein-Westfalen und wird unterstützt von der Bertelsmann Stiftung und der Hertie Stiftung.

Der Werra-Meißner-Kreis und die Kreisstadt Eschwege beteiligen sich bereits an diesem Prozess der Zertifizierung. Um den Titel „Familiengerechte Kommune“ zu erhalten, ist eine Bestandsaufnahme der Infrastruktur für Familien und Kinder erforderlich. Es ist ein Konzept zu erstellen, wie Familien und Kinder in der Gemeinde unterstützt werden können im Bereich der Betreuung, Bildung und Kinder- und Jugendhilfe. Es soll eine engere Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und Bürger*innen erreicht werden. Familienpolitik muss ein Querschnittsthema in der Gemeindepolitik werden.

Mobilität für Familien und Kinder

Für Familien ist ein leistungsfähiger ÖPNV unverzichtbar. Wir haben mit dem Bahnhof in der Gemeinde einen guten Standortvorteil als Wohngemeinde. Mit den stündlichen Verbindungen nach allen Richtungen haben wir den besten Bahnanschluss im gesamten Werra-Meißner-Kreis. Leider verzögern sich die Planungen zum Umbau des Bahnhofs immer wieder. Wir setzen uns dafür ein, da

Tempo bei der Umsetzung zu erhöhen. Nun geht es darum, eine sinnvolle Planung des Bahnhofsvorplatzes in Angriff zu nehmen. Ein Konzept für die Gestaltung sollte vor Beginn der Baumaßnahmen am Bahnhofsgelände erstellt werden. Dafür setzen wir uns ein.

Wir wollen zu allen Zugverbindungen Anschlussmöglichkeiten in die Ortsteile erreichen. Hierfür sind kreative und bezahlbare Lösungen erforderlich.

Barrierefreiheit

Wir setzen uns für eine möglichst barrierefreie Kommune ein. Daher soll der Zugang zu öffentlichen Einrichtungen auch für Menschen mit Beeinträchtigungen selbständig möglich sein.

Wirtschaft und Bauen

Nachhaltiges Wirtschaften und ökologisches Bauen sichern ein lebenswertes Umfeld für alle Generationen. Dazu gehört ein Gewerbegebiet, das Leben, Umwelt und Wirtschaft in Einklang bringt.

Unsere Liste für Neu-Eichenberg

Ulrich Henschke

Ida Savolainen

Dorit Vogt

Nadine Jonzeck

Bettina Biehler

Fraktionsvorsitzende

Dipl.-Ökonomin

Christoph Emonds-Freeman

Arzt

Joanna Marienhagen

Wirtschaftsingenieurin

Stefan Savolainen

Mitglied im Gemeindevorstand

Softwareentwickler

Prof. Dr. Katrin Zander

Agrarökonomin

Karl-Heinz Riechel

Vorsitzender OV Neu-Eichenberg

Daniela Stöneberg

Med. Fachangestellte

Britta Mallach

Christian Schellert

Agraringenieur

Tiina Savolainen

Universitätslektorin

Wolfgang Geisenberger

Selbstständig

Hedwig Küppers

Lehrerin

Claudia Walber

Agraringenieurin

Silvia Mangold

Verwaltungsangestellte

Sigrid Erfurth

Grüne-Landesvorsitzende

Kontakt zum Ortsverband

Karl-Heinz Riechel
Lange Straße 26
37249 Neu-Eichenberg-Hebenshausen

05504-7595
karl-heinz.riechel@web.de