Pressemitteilung
Berlin, 04. März 2026
In Reaktion auf die Diskussionen rund um die Berlinale erklärt Awet Tesfaiesus, Obfrau im Ausschuss für Kultur und Medien für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
Ich bin froh und dankbar, dass sich Tricia Tuttle den Druck durch Staatsminister Weimer nicht gebeugt hat und weiterhin an der Spitze der Berlinale bleibt. Sie hat das Festival in den letzten zwei Jahren souverän, mutig und mit einem klaren Blick für herausragende Filme geführt.
Tricia Tuttle hat die Berlinale als Raum gestaltet, in dem debattiert werden darf, in dem sich ausgetauscht werden kann. Und das ist wichtig, denn Filme, so wie Kunst allgemein, darf politisch sein: sie zeigen Missstände auf, hinterfragen gesellschaftliche Strukturen und prägen unsere Ansichten. Es ist nur nachvollziebar, dass sich die Krisen und Konflikte, die sich auf der Welt abspielen, auch auf einem internationalen Filmfestival widerspiegeln.
Auch wenn man nicht mit allem einverstanden ist, gilt es in einer Demokratie und in der Kunst den Diskurs zuzulassen. Diese Maxime muss insbesondere für den Kulturstaatsminister gelten, der die Freiheit der Kunst hochhalten sollte. Doch der Umgang von Staatsminister Weimer mit der Berlinale und insbesondere mit der Intendatin Tricia Tuttle war schlichtweg ein Angriff auf die Kunstfreiheit. Das hat nicht nur den Ruf der Berlinale geschadet, sondern auch das internationale Bild von Deutschland in der Kunst- und Kulturwelt in Mitleidenschaft gezogen.
Es ist nicht hinnehmbar, dass ein Kulturstaatsminister durch Drohgebärden versucht, Einfluss auf Kunst- und Kulturschaffende auszuüben.
Kontakt:
Büro Awet Tesfaiesus, MdB
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
E-Mail: awet.tesfaiesus@bundestag.de



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