Anlässlich des Weltfrauentags am 08. März kritisieren die Grünen den geringen Anteil von weiblichen Kandidatinnen bei der Kommunalwahl. Für den Kreistag kandidieren insgesamt 173 Männer, aber nur 80 Frauen. Besonders deutlich werde das Missverhältnis bei CDU (23 Prozent Frauen), SPD (22 Prozent Frauen) und Freien Wählern (21 Prozent Frauen). Ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis haben ausschließlich die Grünen.
Grünen-Kreisvorsitzende Dr. Christiane Weiler: „Während der Kreistag derzeit zu 70 % aus Männern besteht, ist unsere Liste abwechselnd mit Frauen und Männern besetzt. Die CDU hat nach eigenen Angaben 600 Mitglieder im Werra-Meißner-Kreis, die SPD noch mehr. Es fällt schwer zu glauben, dass darunter nicht einmal 30 Frauen zu finden sein sollen, die bereit wären für den Kreistag zu kandidieren.“
Ulrike Gätje, frauenpolitische Sprecherin der Grünen, ergänzt: „Wenn ein Parlament maßgeblich aus Männern besteht, dann kommen einige Themen, die insbesondere Frauen betreffen, sowie unterschiedliche Blickwinkel zu wenig vor. Ein Parlament muss die gesamte Bevölkerung vertreten.“
Wenn man Frauen anspreche, sie motiviere und fördere, dann sei es aus Sicht der Grünen auch gut möglich ausreichend Kandidatinnen aufzustellen. Das beweisen die vielen kompetenten Spitzenkandidatinnen der Grünen: Für Waldkappel die Unternehmerin Judith Rauschenberg, für Neu-Eichenberg die Wirtschaftsingenieurin Joana Marienhagen, für Witzenhausen die Agrarwissenschaftlerin Dr. Gardis Gräfin von Gersdorff, für Wanfried die Fachkrankenschwester Margit Gebhard, für Meinhard die Finanzanwärterin Viktoria Reimuth, für Sontra die Personalleiterin Nadja Lang und für Bad Sooden-Allendorf die selbstständige Handelsvertreterin Anne-Christin Thomas.



Neuste Artikel
Klimaschutz & Energiewende Kreistag
Bericht aus der Sitzung des Kreistages am 15. Juni 2026 in Eschwege
Wir begrüßen die beschlossene Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes. Das Konzept formuliert das Ziel, den Werra-Meißner-Kreis bis zum Jahr 2040 klimaneutral zu entwickeln.
Dabei geht es nicht nur um den Ausbau erneuerbarer Energien, sondern auch um die Wärmewende, mehr Energieeffizienz, nachhaltige Mobilität und eine klimaneutrale Kreisverwaltung.
Awet Tesfaiesus begrüßt Förderung von sieben hessischen Projekten: „Schriftliches Kulturgut erhalten“
In Reaktion auf die Mitteilung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Wolfram Weimer zur Vergabe von rund 1,5 Millionen Euro Fördermitteln an deutschlandweit 92 Projekten zum Schutz von schriftlichem Kulturgut, begrüßt die kulturpolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion Awet Tesfaiesus (Wahlkreis Werra-Meißner/Hersfeld-Rotenburg) die Förderung von sieben Projekten in Hessen.
Landesregierung streicht „Sprach-Kitas“– auch Kindertagesstätten im Werra-Meißner-Kreis betroffen
Die Landesregierung lässt das Programm „Sprach-Kitas“ Ende 2026 auslaufen. Das Landesprogramm unterstützt bisher 500 Kindertagesstätten in Hessen, in denen es überdurchschnittlich viele Kinder mit sprachlichem Förderbedarf gibt. Um diese Kinder gezielt zu unterstützen, erhalten die Einrichtungen in der Regel eine zusätzliche Fachkraft. Das soll nun ein Ende haben.
Ähnliche Artikel
Klimaschutz & Energiewende
Bericht aus der Sitzung des Kreistages am 15. Juni 2026 in Eschwege
Wir begrüßen die beschlossene Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes. Das Konzept formuliert das Ziel, den Werra-Meißner-Kreis bis zum Jahr 2040 klimaneutral zu entwickeln.
Dabei geht es nicht nur um den Ausbau erneuerbarer Energien, sondern auch um die Wärmewende, mehr Energieeffizienz, nachhaltige Mobilität und eine klimaneutrale Kreisverwaltung.
Kreistag
Koalitionsvertrag für den Werra-Meißner-Kreis unterzeichnet – Grüne Handschrift deutlich sichtbar
Am Freitag, den 8. Mai 2026, haben CDU, Freie Wähler, Bündnis 90/Die Grünen und FDP in Eschwege den gemeinsamen Koalitionsvertrag für die kommende Legislaturperiode im Kreistag des Werra-Meißner-Kreises unterzeichnet. Damit steht die Grundlage für eine stabile und verlässliche Zusammenarbeit bis 2031.
Gesundheit
Es braucht schnelle und unkomplizierte Lösung für Praxis in der Reichensächser Straße
Es gab in der Vergangenheit offensichtlich Fehler in der Verwaltung und diese Fehler müssen schnell und unkompliziert behoben werden. Dafür muss das Hütchenspiel um die Zuständigkeiten umgehend enden.