Nach der Kommunalwahl im März 2021 haben SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE eine gemeinsame Zusammenarbeit im Kreistag mit zahlreichen inhaltlichen Zielen schriftlich vereinbart. Nun hat die SPD die Vereinbarung einseitig aufgekündigt, um in eine Koalition mit der CDU einzusteigen.
Dazu Grünen-Vorstandssprecher Felix Martin und Fraktionsvorsitzende Sigrid Erfurth: „Wir bedauern diesen Schritt. Offenbar ist der SPD ein hauptamtlicher Posten wichtiger, als den Kreis inhaltlich voranzubringen. Wir hätten gerne weiter an der Umsetzung der gemeinsam verabredeten Ziele gearbeitet. Grüne und Linke haben sich stets an die Vereinbarungen gehalten, die SPD kündigt diese nun einseitig auf. Grund dafür ist offensichtlich, dass die SPD nach der erfolglosen Landratskandidatur nach Wegen sucht, einen hauptamtlichen Beigeordneten in der Kreisverwaltung unterzubringen. Das ist leider ein sehr egoistisches Ende unserer Zusammenarbeit.“
Neben zahlreichen inhaltlichen Vereinbarungen wurde nach der Kommunalwahl auch vereinbart, dass die Partner den Landrats-Kandidaten der SPD unterstützen und bei der Wahl des Ersten Kreisbeigeordneten der Kandidat der Grünen unterstützt wird. Nachdem die SPD die Landrats-Wahl verloren hat und die Neuwahl des Ersten Kreisbeigeordneten anstand fehlte dem gemeinsamen Kandidaten im Kreistag eine Stimme aus der Koalition.
Martin und Erfurth weiter: „Wir haben daraufhin intensive Gespräche geführt und versucht die Gründe zu ermitteln. Das ist leider nicht gelungen. Wir Grüne wurden beauftragt eine neue Person zu finden. Diesem Auftrag sind wir frühzeitig nachgekommen. Doch die SPD war der Meinung unser Personalvorschlag würde keine Mehrheit im Kreistag erhalten – obwohl sie gar nicht wusste, wen wir vorschlagen wollen.
Grüne und Linke waren Anfang des Jahres weiter gesprächsbereit und an einer Lösung interessiert. Die SPD hat aber zu ihrem eigenen parteipolitischen Interesse entschieden.“



Neuste Artikel
Bericht Sitzung des Kreistages am 11. Mai 2026
Die erste Sitzung des Kreistags war spannend für unsere neue Fraktion und zugleich eine wichtige Bewährungsprobe für die noch junge Koalition aus CDU, Freie Wähler, Grünen und FDP. Diese Bewährungsprobe haben die 26 Kreistagsmitglieder der Koalition bestens gemeistert. Felix Martin zum Kreistagsvorsitzenden gewählt Der neu gewählte Kreistag hat sich konstituiert und unser Fraktionsvorsitzender Felix Martin…
Kreistag
Koalitionsvertrag für den Werra-Meißner-Kreis unterzeichnet – Grüne Handschrift deutlich sichtbar
Am Freitag, den 8. Mai 2026, haben CDU, Freie Wähler, Bündnis 90/Die Grünen und FDP in Eschwege den gemeinsamen Koalitionsvertrag für die kommende Legislaturperiode im Kreistag des Werra-Meißner-Kreises unterzeichnet. Damit steht die Grundlage für eine stabile und verlässliche Zusammenarbeit bis 2031.
Im Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten:
Sprechstunde in Hessisch Lichtenau am 15.05., 11:30 – 13:00 Uhr Die Bundestagsabgeordnete Awet Tesfaiesus (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) bietet am kommenden Freitag, 15.05., von 11:30 bis 13:00 Uhr eine offene Sprechstunde für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger an. „Mit den Menschen aus meinem Wahlkreis ins Gespräch zu kommen, ist mir immer ein besonderes Anliegen. Ich…
Ähnliche Artikel
Kreistag
Koalitionsvertrag für den Werra-Meißner-Kreis unterzeichnet – Grüne Handschrift deutlich sichtbar
Am Freitag, den 8. Mai 2026, haben CDU, Freie Wähler, Bündnis 90/Die Grünen und FDP in Eschwege den gemeinsamen Koalitionsvertrag für die kommende Legislaturperiode im Kreistag des Werra-Meißner-Kreises unterzeichnet. Damit steht die Grundlage für eine stabile und verlässliche Zusammenarbeit bis 2031.
Frauen
Weltfrauentag: Grüne kritisieren geringen Frauenanteil zur Kommunalwahl
Für den Kreistag kandidieren insgesamt 173 Männer, aber nur 80 Frauen. Besonders deutlich werde das Missverhältnis bei CDU (23 Prozent Frauen), SPD (22 Prozent Frauen) und Freien Wählern (21 Prozent Frauen). Ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis haben ausschließlich die Grünen.
Gesundheit
Es braucht schnelle und unkomplizierte Lösung für Praxis in der Reichensächser Straße
Es gab in der Vergangenheit offensichtlich Fehler in der Verwaltung und diese Fehler müssen schnell und unkompliziert behoben werden. Dafür muss das Hütchenspiel um die Zuständigkeiten umgehend enden.