2012 hat der Kreistag ein Klimaschutzkonzept beschlossen mit dem Ziel, den Energieverbrauch bis 2050 zu halbieren und den verbleibenden Bedarf vollständig aus heimischen erneuerbaren Energieträgern bereit zu stellen. Seitdem ist auch im Werra-Meißner-Kreis viel passiert. Maßgeblich durch das Klimaschutzmanagement der Kreisverwaltung wurden zahlreiche Maßnahmen, Initiativen und Modellprojekte zum Energiesparen und zur Erzeugung erneuerbarer Energien begonnen und zum Teil auch bereits umgesetzt.
„Die Hochwasserkatastrophe vor wenigen Wochen und der Dürresommer 2018 haben gezeigt, dass es noch mehr Tempo beim Klimaschutz braucht. Deshalb wollen wir das kreisweite Klimaschutzkonzept durch ein qualifiziertes Planungsbüro fortschreiben lassen und dabei weiterhin alle Städte und Gemeinden einbinden. Auf Basis der aktuellen klimawissenschaftlichen Erkenntnisse und technischen Möglichkeiten wollen wir im Werra-Meißner-Kreis spätestens bis zum Jahr 2040 klimaneutral sein und die Energiewende mit Einsparung und vollständiger Umstellung auf heimische erneuerbare Energiequellen umsetzen.“ begründet Sigrid Erfurth, Vorsitzende der Grünen Kreistagsfraktion, den Antrag der Koalitions- / Kooperationsfraktionen im Kreistag zur Aktualisierung des Klimaschutzkonzepts.
Der Antrag wird zur Sitzung des Kreistags am 17. September 2021 eingebracht.
Erfurth dazu weiter: „Beispiele für die Energieeinsparung sind die Dämmung von Wohngebäuden und die Umstellung auf elektrische Antriebe bei PKWs und Nutzfahrzeugen. Klimaneutrale Energieerzeugung bedeutet, dass die Verbrennung von Kohle, Erdölprodukten oder Erdgas beendet werden muss. Damit einhergehend wird Strom aus dem wirtschaftlich nutzbaren Photovoltaik-Potenzial und der Windenergie zum primären Energieträger.“



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