Stellvertretender Ministerpräsident Al-Wazir besucht Industrieunternehmen
Der stellvertretende Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir besuchte am Donnerstag die General Industries GmbH in Eschwege. Begleitet wurde er dabei von den Landtagsabgeordneten Felix Martin und Hans-Jürgen Müller sowie der Bundestagsabgeordneten Awet Tesfaiesus. Al-Wazir warb für einen sparsamen Umgang mit Energie und Rohstoffen: „Wenn wir unsere Zukunft sichern wollen, müssen wir sehr viel ressourceneffizienter werden. Viele Unternehmen in Hessen haben das erkannt und bereits in innovative Technologien oder Prozesse investiert. Die Landesregierung wird solche Maßnahmen künftig verstärkt fördern.“
Der Besuch führte den Wirtschaftsminister und die Abgeordneten in das Gewerbe- und Industriegebiet Thüringer Straße. Dort beschäftigt sich General-Industries Deutschland mit Aufbereitung und Recycling von Kunststoffen. In Kassel und Eschwege verwandelt das Unternehmen Produktionsabfälle wie etwa Stanzreste und Verpackungsabfälle aus Kunststoffen in hochwertige Sekundär-Rohstoffe unter anderem für die Auto-, Verpackungs- und Baubranche.
In der Werkshalle konnte Al-Wazir die Sortier- und Extrusionstechnik besichtigen, die mit Hilfe von 500.000 Euro aus dem Förderprogramm des Landes PIUS-Invest (PIUS = produktionsintegrierter Umweltschutz) angeschafft wurde.

Für 2023 will General-Industries Deutschland GmbH den Ausbau des Standortes Eschwege durch die Investition von weiteren 3 Mio. EUR in eine zusätzliche Aufbereitungsanlage sowie eine Photovoltaikanlage vorantreiben. „Wenn wir die gesetzten CO2- und Kunststoff-Recycling-Ziele der EU erfüllen wollen, müssen wir weiter in den Ausbau der Recyclingkapazitäten investieren“, sagte Matthias Henning, Geschäftsführer der GID.
Zusätzlich wurde das ausgegründete Start-up „Rezzeat GmbH“ vorgestellt, dass mit einem jungen Team Einwegverpackungsmüll in der Gastronomie den Kampf angesagt hat. So bietet Rezzeat beispielsweise wiederbenutzbare Verpackungen für Pizza an, welche die klassischen Einwegkartons ersetzen sollen. Minister Al-Wazir würdigte das Engagement und den Erfolg des Unternehmens: „Kreislaufwirtschaft ist ein denkbar effizienter Umgang mit Ressourcen. Die General-Industries Deutschland GmbH leistet dazu einen beeindruckenden Beitrag.“



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