Kreistag

Kreistagsfraktion fragt nach klimastabilem Wald

Durch Windwurf, Dürre, Hitze und Pilzbefall befinden sich die Wälder in unserer Region und auch weit darüber hinaus in einer besorgniserregenden Situation, die auch für Nicht-Fachleute erkennbar ist. Die Auswirkungen des Dürresommers 2018 und der anhaltenden Trockenheit sind im Verlauf dieses Jahres sichtbar geworden.

„In einem Berichtsantrag bittet die Kreis-Koalition aus SPD, Bündnis 90 / Die Grünen und FDP den Kreisausschuss über Möglichkeiten zur Stabilisierung der Wälder zu berichten. Zu den negativen Folgen für den Natur-, Klima- und Artenschutz kommt hinzu, dass privaten und kommunalen Waldeigentümern Erträge weg brechen und gleichzeitig hohe Aufwendungen für Neubepflanzung erforderlich werden. Absterbende Fichten, aber vereinzelt auch Buchen und andere Bäume, mit dem nachfolgenden erheblichen Borkenkäferbefall, sind deutliche Hinweise auf die Notwendigkeit zum Aufbau eines klimastabilen Waldes. Dazu sollen Sachverständige aus der Forstwirtschaft, der Forstwissenschaft und der Klimafolgenforschung zu einer Sitzung des Umweltausschusses eingeladen werden.“ so Sigrid Erfurth, Vorsitzende der grünen Kreistagsfraktion, zum Berichtsantrag der Kreis-Koalition.

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