Wie eine Anfrage unserer Fraktion ergab, kommen Pestizide (Unkraut- und Schädlingsbekämpfungsmittel) bei der Pflege und Bewirtschaftung städtischer Flächen zum Einsatz. Diese
Mittel stehen im Verdacht schwere gesundheitlich Schäden, wie Krebserkrankungen, zu verursachen.
Auch werden Pestizide für den Rückgang vieler Tierarten, wie zum Beispiel Bienen, verantwortlich gemacht. Pestizide sollten daher bestenfalls nicht mehr angewandt werden.
Bad Sooden-Allendorf ist dem Thema Gesundheit besonders verpflichtet und sollte daher auf den Einsatz dieser gesundheitsgefährdenden Mittel verzichten. Zwar sind die in unserer Stadt verbrauchten Mengen im bundesweiten Vergleich gering, aber gerade deshalb dürfte auch der Verzicht auf diese Mittel nicht allzu schwer fallen. Unser Kur- und Rehabilitationsstandort wird aber sicherlich von einem offensiv vermarkteten Label einer ‚pestizidfreien Stadt‘ profitieren und unseren als ’natürlich‘ beworbenen Tourismus stärken.
Bad Sooden-Allendorf



Neuste Artikel
Abend der Kultur im Landtag
Felix Martin freut sich über Teilnehmer aus dem Kreis Zum zweiten Mal fand der Abend der Kultur in Wiesbaden statt und würdigt das Engagement der hessischen Kulturszene. Felix Martin, lokaler Landtagsabgeordneter (Grüne), begrüßte für den Werra-Meißner-Kreis die Veranstalter von „Weltklassik am Klavier“ Erika Heinitz und Sohn Sebastian Loll: „Ich freue mich sehr, dass Gäste aus…
Eschwege
Pressemitteilung zur Bürgermeisterstichwahl in Eschwege am 29. März 2026
Die Grünen haben sowohl mit der SPD als auch mit der CDU offene Gespräche über eine Wahlempfehlung der Grünen für ihren Bürgermeisterkandidaten in der Stichwahl am 29.März geführt. Für beide Seiten wichtige Punkte wurden angesprochen – im Ergebnis gibt es gemeinsame Ziele und das Vertrauen, dass eine verlässliche Zusammenarbeit in der nächsten Legislatur möglich ist.
„CSU-Minister plant, Fördermittel für die ländlichen Räume zu streichen – Projekte vor Ort gefährdet“
Die bekanntgewordenen Pläne von Bundeslandwirtschafts- und Heimatminister Alois Rainer, in diesem Jahr 150 Millionen Euro bei der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) zu streichen, sind ein Grund zur Sorge für die Menschen auf dem Land.
Ähnliche Artikel
Gesundheit
Es braucht schnelle und unkomplizierte Lösung für Praxis in der Reichensächser Straße
Es gab in der Vergangenheit offensichtlich Fehler in der Verwaltung und diese Fehler müssen schnell und unkompliziert behoben werden. Dafür muss das Hütchenspiel um die Zuständigkeiten umgehend enden.
Klimaschutz & Energiewende
Lehnt der Kreis geschenkte Solaranlagen ab?
Die bisher dazu zur Verfügung gestellten Daten erwecken den Eindruck, dass selbst geschenkte Photovoltaikanlagen zur Eigenstromerzeugung die Mehrheit im Kreistag und im Kreisausschuss nicht dazu bewegen können, diese Anlagen in Betrieb nehmen zu lassen.
Gesundheit
Grüne hinterfragen Beauftragung privater Agentur für ausländische Pflegekräfte
Wir freuen uns, das die Landrätin und das Regierungspräsidium an der Lösung des Problems arbeiten wollen. Fraglich ist, ob es dafür tatsächlich der Unterstützung einer externen Agentur bedarf, die sich gewerbsmäßig mit der Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland beschäftigt.